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Circles PDF Drucken E-Mail

Das Wort MandalaIngo Taleb-Rashid bedeutet soviel wie Kreis und bezeichnet ein kreisförmiges oder quadratisches symbolisches Gebilde mit einem Zentrum, das ursprünglich im spirituellen Kontext verwendet wurde. Circles wurde 2004, begleitet vom Jazz-Musiker Darryl Harper, in Baltimore uraufgeführt. Das Stück bezieht sich auf die 99 schönsten Namen Gottes im Sufismus und untersucht die Beziehung zwischen Wort, Tanz und arabischer Kalligraphie, die ein Ausdruck islamischer Kunst ist.

Die Choreographie wurde aus kreisförmigen Bewegungsformen der heiligen Tänze aus der Sufitradtition, einer orientalischen mystischen Strömung, entwickelt. Die Schrittfolgen zeichnen die göttlichen Attribute, als Kalligraphie auf dem Boden gedacht, nach. Seit der Uraufführung sind vier Jahre vergangen. Während des Chiemgauer Tanztheater Festivals wird dieses Projekt im Workshop weiterentwickelt und als "Labor-Performance" auf die Bühne gebracht. Interessant wird hier der Input der Workshopteilnehmer sein, der aus der Begegnung mit dem Material einer anderen "Tanz"- Kultur entsteht.